Nerd Nite ist eine Veranstaltungsreihe in München, bei der jeweils 2-4 Referenten ein etwas abseitiges Thema in einer Bar vortragen, dem sie sich mit Leidenschaft widmen und in dem sie Expertise angehäuft haben. Das Veranstaltungsformat wurde 2003 in Boston gestartet, existiert seit 2006 in New York und wurde 2009 von Patrick Gruban nach München geholt. Das Motto ist “It’s like Discovery Channel with beer”.

Aktuelle Informationen und Termine gibt es hier, auf unserer Mailingliste und in unserer Facebook-Seite.

Wir suchen Referenten! Wenn Ihr Interesse habt, dann schreibt uns an referent@nerdnite.de.

Nächste Nerd Nite

Do 29.11., 20 Uhr im Neuraum, Arnulfstr. 17
Einlass: 19.30 Uhr – Eintritt: 6 Euro

Die Themen und Referenten:

  • Dirk von Gehlen: “Warum der ¯\_(ツ)_/¯ Shruggie eine Philosophie begründen sollte – Eine Liebeserklärung an ein Emoticon”
  • Achim Waseem Seger: “Islam und Kapitalismus – der Glaube ans Geld”
  • Caroline Krüppel und Peter T. Lenhart: “Warum so manche/r/s einfach schief läuft – Der aufrechte Gang als Voraussetzung der Menschwerdung”

Dirk Von Gehlen ist Autor, Journalist und Vortragsredner. Bei der Süddeutschen Zeitung leitet er die Abteilung Social Media/Innovation, in der er u.a. das Longreads-Magazin Süddeutsche Zeitung Langstrecke entwickelt hat. Der Diplom-Journalist plädiert für einen kulturpragmatischen Umgang mit dem Neuen – und hat im Shruggie dafür das perfekte Symbol gefunden („Das Pragmatismus-Prinzip“). Er zählt zu den Crowdfunding-Pionieren in Deutschland („Eine neue Version ist verfügbar“) und befasst sich seit Jahren mit den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung („Mashup – Lob der Kopie“ und „Meta – Das Ende des Durchschnitts“).

Achim Waseem Seger macht vieles, manchmal auch auf intellektuell. Manchmal referiert als Kunst- und Kulturschaffender und manchmal ist er Rapper.

Caroline Krüppel ist DOSB Sportphysiotherapeutin mit über 20 Jahren Berufserfahrung und Expertin fürs Laufen dessen Störungen.

Peter T. Lenhart, M.A. wurde nach einigen Semestern Humanmedizin dann doch Kulturanthropologe, kehrte aber nach 15 Jahren im Kunstbetrieb zum Menschen und seiner Fortbewegung zurück.

Zur Veranstaltung auf Facebook